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Criminale 2014 in Nürnberg

FCC Spieler

beim Versuch, den Kopf in den Sand zu stecken

Auch 2014 haben die Männer und Frauen des ruhmreichen FC Criminale einem gewissen Herrn Löw eine Absage erteilt, um beim fußballerischen Höhepunkt des Jahres dabeisein zu können - dem Spiel des FCC im Rahmen der Criminale in Nürnberg.

Und wie jedes Jahr hat sich unser Hofberichterstatter Peter Godazgar todesmutig das ganze Spiel angesehen. Die wunderbaren Fotos wurden von Michael Schreckenberg gemacht.

Endlich wieder zweistellig

Der FC Criminale konnte auch in Nürnberg seinen Aufwärtstrend fortsetzen!

Na ja, scherzte Mannschaftskapitän Andreas "El Nino" Izquierdo nach dem Spiel, "in gewisser Weise konnten wir den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre ja fortsetzen". In der Tat, zumindest was die Zahl der Gegentore angeht: Denn nach langer Zeit gelang es dem FC Criminale endlich wieder mal, zweistellig zu verlieren.

Dabei hatte es anfangs so gut ausgesehen beim Spiel zur diesjährigen Criminale in Nürnberg und Fürth. Fast zehn Spielminuten lang stand die Null. Der FC Criminale schnürte den Gegner förmlich ein - und zwar in der eigenen Hälfte, ein neuer taktischer Kniff, der hervorragend umgesetzt wurde. Dass es am Ende der ersten Halbzeit dennoch 5:2 für das Auswahlteam des Datenverarbeitungsriesen "Datev" stand, kann nur als Auf-die-Beine-stellen-des-Spielverlaufs gewertet werden.

Ohnehin muss gesagt werden, dass die gegnerische Mannschaft erneut nicht vor Unsportlichkeiten zurückschreckte: Es fing damit an, dass dem FC Criminale-Hofberichterstatter keine Mikrofon-Hoheit gewährt wurde (nachdem in den vergangenen Jahren nicht mal ein Mikrofon zur Verfügung stand), und endete noch lange nicht mit einem ebenso schnell wie direkt ausgeführten Freistoß, der zum 2:0 führte, während die FCC-Spieler noch in Diskussionen verstrickt waren, wer sich in die Mauer traut. Das 3:0, ach ja, das war blöd vom Torwart abgefälscht. Bei den anderen Datev-Toren war der Hofberichterstatter abgelenkt.

Wirklich bemerkenswert war - aufmerksame Leser werden es registriert haben -, dass dem FCC in der ersten Hälfte selbst zwei Tore gelangen. Von der vollbesetzten Zuschauertribüne stellten sich die Situationen folgendermaßen dar: Das 3:1 erzielte Klaus "Stickinho" Stickelbroeck durch einen sehenswerten Fallrückzieher aus 25 Metern Entfernung, gefolgt von einem ebenso sehenswerten Torjubel-Lauf inklusive Trikot-Ausziehens, was bei einigen Dutzend Zuschauerinnen zu Ohnmachtsanfällen führte.

Kurz vor dem Pausenpfiff traf dann auch noch Guido "Diego" Kniesel zum 5:2 nach feinem Dribbling von der rechten auf die linke Seite, dann in die Mitte, zurück zum Mittelkreis und von dort geradewegs bis zum Fünf-Meter-Raum - dann Schuss, der Ball prallte gegen den linken Innenpfosten, von dort gegen den rechten Innenpfosten, dann gegen den Schuh des Torwarts, von dort an die Latte, zurück zum Torschützen, der nun souverän per Kopf das Runde ins Eckige befördern konnte. Nicht schlecht.
Das war's eigentlich auch schon, der Rest war eigentlich nur noch Ergebnisverwaltung.

Peter Godazgar, Hofberichterstatter (alle Angaben wie immer ohne Gewähr).